Forum Literatur in Niederbayern
bei der Staatlichen Bibliothek Passau


Friedrich Hirschl – Pressestimmen


„Das hier sind Sprachperlen, aus denen ganze Bilderwelten entstehen. Sprachperlen, die auch am Rhein schön zu lesen sind.“
Dagmar Gilcher, Die Rheinpfalz (über den Band „Flussliebe“)

„Man wird Friedrich Hirschls Sprach- und Stimmungsbilder nicht gerade avantgardistisch oder seine Themen und Motive revolutionär nennen wollen. Eher vielleicht konservativ, und zwar im allerbesten Sinne – immun gegen Modisches, das Bewährte bewahrend.“
Klaus Hübner, Literatur in Bayern (über das Buch „Flussliebe“)

„Hirschls ruhige Gedichte lesen sich wie Meditationen über die beobachtbare Wirklichkeit. […] Vor allem Liebhaber von Naturlyrik werden an Hirschls FLUSSLIEBE ihre Freude haben.“
Anton G. Leitner, Das Gedicht

„Überhaupt ist Hirschl ein genügsamer Dichter. Er fasst sich kurz und bringt jenen Moment zur Sprache, der durch eine kleine Irritation die Normalität ins Stolpern bringt. […] Hirschl liefert lyrische Protokolle des ganz gewöhnlichen Alltags.“
Anton Thuswaldner, Salzburger Nachrichten (Lesen/über das Buch „Flussliebe“)

„Ein großer Sensibler wandert durch die Landschaft und lässt uns an seinen Empfindungen teilhaben. Wer des Autors Emotionen teilen will, findet ein lesenswertes Bändchen.“
Rudolf Görtler, Fränkischer Sonntag (über den Band „Flussliebe“)

„Vieles bleibt in der Schwebe, Freude und Vertrauen, aber auch Zweifel kristallisieren sich heraus. In manchen seiner von Sprachwitz durchwirkten Gedichten nutzt der Dichter die Doppeldeutigkeit der Wörter oder spielt auf Unterschwelliges an […] Ein stilles, zauberhaftes Buch.“
Maria Herlo, Mannheimer Morgen (Kultur/über das Buch „Flussliebe“)

„Eine Impression, mehr ist es oft nicht, was Friedrich Hirschls Gedichte beschreiben. Und doch steckt in den oft wenige Zeilen kurzen Texten zusätzlich zum Augenblick eine grosse Lebensweisheit und eine Prise Humor.“
Anna Kardos, Die Nordwestschweiz (Kultur/über den Band „Flussliebe“)

„Friedrich Hirschl […] ist […] unter den Dichtern ein eher stiller, sparsamer. Er schreibt von Mensch und Natur und was sie zusammenhält, meidet Schnörkel, dichtet und verdichtet.“
Sigurd Schwager, Thüringer Allgemeine (Bücher/über das Buch „Flussliebe“)

„Tiefsinnig sind seine Gedichte […] Hinweisen will er aber nicht auf die Folgen der Ausbeutung der Natur, sondern auf die Achtung der Schöpfung.“
Elisabeth Schätzler, Der neue Tag (Kultur/über den Band „Flussliebe“)

„Immer karger und kürzer werden seine Verse und bringen in wenigen Zeilen Augenblicke zum Leuchten.“
Katharina Erlenwein, Nürnberger Nachrichten (Literatur aktuell/über das Buch „Flussliebe“)

„Hirschl braucht für seine minimalistischen, feinsinnigen Naturbeobachtungen stets nur wenige Verse, alles ist verknappt und konzentriert, aufs Nötigste reduziert. Nichts ist weitschweifig und überflüssig in diesen Sprachbildern vom Wind und Weg, Mond und Morgenrot.“
Mark-Christian von Busse, Hessische/Niedersächsische Allgemeine (Kultur/über den Band „Flussliebe“)

„Statt in Worte transformierter Schnappschüsse werden hier fein komponierte Landschaftsbilder und Szenen wie kleine Schätze angeboten. Nie aufdringlich oder kämpferisch, sondern eher nachdenklich und als Schilderung eines Mannes, der das Dasein liebt.“
Susanne Wiedamann, Mittelbayerische Zeitung (Kultur/über das Buch „Flussliebe“)

„Bei Hirschls Gedichten hat man nie den Eindruck, dass sie zu Ende sind. Sie lassen sich fortschreiben, fortdenken, fortsetzen – im Hirn des Lesers. Sie sind, in ihrer Kürze und Prägnanz, verdichtete Zellen, die sich auftun wie Knospen.“
Hans Gärtner, Chiemgau Blätter (über den Band „Flussliebe“)

„Er sucht der Mediokrität, der Vulgarität, dem Ausverkauf aller Werte zu trotzen. […] Sein siebtes Buch ist ein leises: Ein gutes Buch ist wie eine Bombe, die keinen Krach macht.“
Stefan Rammer, lichtung (über das Buch „Flussliebe“)

„Zwischen zwei Wintern lässt er das Jahr seinen Stimmungsbogen schlagen, lässt es Revue passieren mit zarten, fein ironischen Tönen, zeichnet Wortminiaturen in pastelligen Farben, ein exakter Beobachter, der die Welt am Leser in assoziationsreichen, pointierten, manchmal witzig-bizarren Bildern vorüberziehen lässt.“
Ines Kohl, Schöner Bayerischer Wald (über das Buch „Flussliebe“)

„Friedrich Hirschls Dichtung ist äußerste Verdichtung. Er, der als Lyriker noch nie ein Wort zu viel verloren hat, ist ein Könner auf dem Gebiet der Präzision durch Reduktion. Kurz, knapp und zupackend sind seine Gedichte […], ein Sagen kurz vorm Schweigen.“
Christian Muggenthaler, Landshuter Zeitung (Literatur/über den Band „Flussliebe“)

„Keine unnötigen Botschaften, keine suggerierte Tiefgründigkeit: Hirschls Lyrik steht für sich, braucht keine Erklärung – und kann ganz wörtlich genommen werden. Diese Unaufgeregtheit macht sie sympathisch und lesenswert.“
Stefan Reis, Main-Echo (Literatur/über das Buch „Flussliebe“)

„Vielleicht macht das den Zauber dieser Miniaturen aus: der völlig unverstellte Blick. Ein Blick auf die Natur, die neben ihren Wundern auch ihren eigenen Humor besitzt […]“
Maria Klaner, Bayern 2/Diwan (über das Buch „Flussliebe“)

„Hirschl schildert weniger die Wunden, die der Natur unter den Zwängen der Ökonomie permanent zugefügt werden, sondern lehrt uns die Achtung vor der Schöpfung, lässt dabei seinen Witz und seine phänomenale Beobachtungsgabe aufblitzen, ohne in die Heile-Welt-Schublade abzugleiten.“
Hans Kratzer, Süddeutsche Zeitung (Kultur/über das Buch „Flussliebe“)

„Wer Gedichte von prägnanter Kürze, spielerischer Poesie und mit Nähe zum Haiku lesen will, greife nach diesem Band! Friedrich Hirschl tritt darin den Beweis an, dass er eine hörenswerte Stimme im zeitgenössischen deutschsprachigen Lyrikkonzert sein Eigen nennt.“
Rupert Schützbach, Die Oberpfalz (über das Buch „Flussliebe“)

„Solche (modernen) Gedichte können jedem die Scheu vor Lyrik nehmen, sie verlocken vielmehr zum Weiterlesen und eröffnen eine ungeahnte Sehweise auf Vertrautes.“
Bernhard Grabmeyer, Bayern im Buch (über das Buch „Flussliebe“)

„Hirschls feine Miniaturen, gedanklich und sprachlich ausgefeilt, laden zum Nachdenken, Staunen, aber auch Schmunzeln ein.“
Johannes Loy, Westfälische Nachrichten (Kultur/über das Buch „Flussliebe“)

„Mit einer bildhaften Wortgewalt verleiht Hirschl den Dingen Leben, ja Gefühle und auch Charakter.“
Passauer Neue Presse (zum Buch „Flussliebe“)

„Auf der Reise durch die Jahreszeiten begegnet der Leser einer dichten Sprache, gefühlvollen Assoziationen zwischen Technik, Natur und Mensch. Wunderbar die Leichtigkeit des Tiefgangs, der sich oft erst nach einer Minute des Nachdenkens zeigt.“
Gaby Dahlmann, Bayerwald Echo (zum Buch „Flussliebe“)

„Zwischen Beschaulichkeit und skeptischem Zuschauen findet Hirschl sein Reservat im Freien, Heimat vielleicht. Sein Buch darüber taugt als Schule der Beobachtung: der Fertigkeit, nicht nur zu sehen, was ist, auch abzuschätzen, was die Schöpfung damit meint.“
Michael Thumser, Frankenpost (Kunst und Kultur/über das Buch „Flussliebe“)

„Der Band ‚Flussliebe‘ […] ist […] vielseitiger und offener als die vorhergehenden Bände, zeugt aber gleichermaßen von hoher Sensibilität und Sprachwitz. Im Minimalismus zu komplexen Aussagen zu finden – das ist die Stärke von Friedrich Hirschl.“
Edith Rabenstein, Passauer Neue Presse (Feuilleton)

„Der Passauer Lyriker, schon immer sparsam mit Worten, zeigt sich mit seinen neuen Gedichten als ein Meister der Knappheit, der den Leser zum Mitspieler in seiner Gedankenwelt macht.“
Ines Kohl, Landshuter Zeitung (über das Buch „Flussliebe“)

„Die aphoristische Kürze teilt der Passauer Dichter mit seinem Kollegen Schützbach. Doch anders als jener benennt er selten bestimmte Orte, auch wenn viele der Gedichte von seiner Heimatstadt Passau inspiriert sind. So vermag er auf überzeugende Weise, einfache Bilder des Alltags ins Allgemeine zu heben und ihnen einen tieferen Sinn zu verleihen, der hinter der dinglichen Erscheinung verborgen liegt.“
Rottaler Anzeiger

„Hirschl faszinierte die Zuhörer mit einer reichen, melodischen Bildersprache.“
Theresia Wildfeuer, Passauer Neue Presse

„Schönwetterschmiede, Wolkenangelegenheiten, Windmusikgeschichte, Lichtweitwurf, Frostverschnürung, Schattendeckung. Zwischen all der Lakonie, der Verknappung der Sprache auf ihren innersten Kern blitzen sie gelegentlich auf, solche Sternschnuppen an Wortschöpfungen, um wieder zu zerglühen in einer gewollten Unschärfe. Einer Unschärfe, die zum genaueren Hinsehen zwingt, auf dass sich dann die ganze Metapher entfalten kann.“
Stefan Rammer, Passauer Pegasus

„Hirschls Lyrik lässt die Natur zur Projektionsfläche menschlicher Affekte werden und zieht den Menschen hinein in eine Erkenntnis der eigenen Natur; die Sprache bleibt unaffektiert und bei aller Mehrschichtigkeit natürlich … die Zuschreibung ‚Naturlyrik‘ ist damit dreifach verdient.“
Georg A. Thuringer, wasistlos bad füssing

„Ein lyrischer Maler ohne Pinsel, Leinwand und Staffelei, dafür aber mit Bleistift und Notizblock: Ohne Wasser-, Acryl- oder Ölfarben schafft der Passauer Literat Friedrich Hirschl quasi durch die Stilmittel der Poesie vordergründig stimmungsvolle, auf den zweiten Blick jedoch nachdenkliche Natur-Bilder. Die wecken beim Zuhörer Assoziationen und Reflexionen – individuelles Schmunzeln oder bestätigendes Lächeln durchaus beabsichtigt.“
Hans Nöbauer, Passauer Neue Presse/Rottaler Zeitung

„Lesenswerte, feinsinnige Naturgedichte legt der Passauer Friedrich Hirschl in dem Band ‚Nachthaus‘ […] vor. Wer meint, klassische Naturlyrik über Wind, Baum, Fels oder Nacht habe längst ausgedient, wird eines besseren belehrt: Mit genauer Beobachtung, geradezu minimalistischen Bildern und unaufdringlichem Sprachwitz beschreibt Hirschl seine grüne Umgebung, manchmal auch Straßen und Plätze.“
Katharina Erlenwein, Nürnberger Nachrichten

„Im Mittelpunkt der Lesung stand sein aktuelles Werk ‚Nachthaus‘. Für dieses erhielt er zahlreiche positive Kritiken auch in überregional erscheinenden Zeitungen. Im Vordergrund steht hier überwiegend die Natur, wie sie dem Menschen tagtäglich begegnet. Dabei personifiziert Friedrich Hirschl Naturelemente und verblüfft mit völlig neuen Sichtweisen.“
Ralph Bettermann, Der Bayerwald-Bote

„ […] mit knappen Worten und einem Hauch Ironie lässt er ausdrucksstarke Bilder entstehen.“
Sonja Lehner, Donau-Anzeiger

„Die Zuhörer wurden mitgerissen und waren begeistert von den Gedichten, die die Grenze zwischen Natur und Mensch überschritten haben.“
Julia Biermeier, Deggendorfer Zeitung

„Die Lesung des […] Passauers Friedrich Hirschl […] machte eines deutlich: Dichtung kann witzig und poetisch zugleich sein, federleicht und sehr sinnlich, unterhaltsam und tiefgründig in einem.“
Gesine Hirtler-Rieger, Vilshofener Anzeiger

„Hirschl fesselt mit seinen leicht daher kommenden, tiefgründigen Gedanken, denen er mit seinen Fantasiebildern Flügel verleiht.“
Theresia Wildfeuer, Passauer Neue Presse

„Mit ‚Glut am Himmel‘ (2002) und ‚Herbstmusik‘ (2006), vor allem aber mit ‚Nachthaus‘ (2009) ist ihm der Durchbruch gelungen, wie die fast durchwegs positiven Besprechungen in großen Zeitungen beweisen. Seine Sprachgewandtheit wird ebenso gerühmt wie sein Sprachwitz, seine Meisterschaft, feinsinnige Bilder zu malen; kein Wort zu viel, aber auch keines zu wenig in seinen Gedichten zu verwenden.“
Brigitte Paukner, Der Bayerwald-Bote

„Mit etwas Konzentration erschließen sich dem Leser diese zauberhaften Miniaturen voller köstlicher Sprachschöpfungen […].“
Rupert Schützbach, Mittelbayerische Zeitung

„In seiner Lyrik wird die Verbundenheit und Liebe zur Schöpfung auf ‚verdichtete‘ Weise ausgedrückt. Die Liebe zur Natur, zu den kleinen Begebenheiten ebenso, wie zu den großen, drückt sich in seiner Wortmalerei aus. Hirschl schreibt nicht nur, er malt sprachlich Bilder in unser Gehör, einfühlsam, manchmal zärtlich.“
Gabriele Pinkl, Gemeinde creativ

„Der Lyriker Friedrich Hirschl aus Passau, regional erfolgreicher Autor und auch schon als ‚Meister der feinsinnigen Bilder‘ im Rheinischen Merkur gerühmt, spricht auch jene Leser an, die vielleicht nicht unbedingt Lyrik-Fans sind. Seine äußerst knappen Gedichte handeln von der Natur und von den Jahreszeiten und weisen den Autor als feinen Beobachter und sprachgewandten Schreiber aus.“
Johannes Loy, Westfälische Nachrichten

„Die Gedichte sind poetisch, witzig und ideenreich.“
Armin Steigenberger, Die Berliner Literaturkritik

„Die Gedichte beruhen mit ihrem ganz charakteristischen Sprachwitz häufig auf durchaus originellen Umkehrungen gängiger Redewendungen und stellen in außergewöhnlicher Form Bilder und Bildwelten gegeneinander.“
Armin Steigenberger, poetenladen.de

„Als Beobachter hat er sich zum Schnappschuss des Augenblicks diszipliniert. Sehen heißt für ihn sofort: wahrnehmen, deuten, übersetzen – aus dem Eindruck ins Sprachbild. Wobei ihm überraschende Aphorismen gelingen – etwa unterm Titel ‘Im Regen‘: ‘Wir gehen / an Fäden / Wie Marionetten‘.“
Michael Thumser, Frankenpost

„Friedrich Hirschls lyrisches Werk, seine kurzen Wortkompositionen sind wie Pinselstriche, farbig, jedoch mit zarten Tönen und auf das Notwendigste reduziert, Wort-Bilder und Bild-Worte, die ganz flüchtig daherkommen und doch den Leser nachdrücklich verzaubern.“
Roland Feucht, Literatur in Bayern

„Friedrich Hirschl ist mit diesem Buch [Nachthaus] ein großer Wurf gelungen. Seine Texte haben eine unverwechselbare Sprache, kaum vorstellbar knapp und voller Überraschungen mit immer wieder neuen Sichtweisen auf die Menschen, die Dinge, ihr Umfeld und ihr Leben […].“
Adalbert Pongratz, Schöner Bayerischer Wald

„Der außergewöhnliche Reiz seiner Gedichte besteht […] aus seinem allgegenwärtigen, herrlichen Sprachwitz und dem verhaltenen Esprit, der Madame Luna & Co. ihre amüsante Lebendigkeit einflößt.“
Rheinischer Merkur

„Hirschls bereits in einigen Bänden bewiesene Kunst der sprachlichen Verknappung von in wenige, meist äußerst kurze Zeilen gefassten Empfindungen und geronnenen Augenblicksgedanken ist beachtlich. In seinem neuesten Werk, vom heimatlichen Stutz Verlag liebevoll in Obhut genommen, endet er im Nachthaus, das der kleinen, feinen Gedichte-Sammlung den Titel gab.“
Hans Gärtner, Chiemgau-Blätter

„In seinem Buch [Nachthaus] erfüllt Friedrich Hirschl […] alle hochgestellten Erwartungen, indem er thematisch und stilistisch der Linie treu bleibt, die ihn weit über seine engere Heimat hinaus bekannt gemacht hat.“
Rupert Schützbach, Die Oberpfalz

„Hirschls Gedichte sind Meisterwerke der Feinsinnigkeit und Schwerelosigkeit.“
Passauer Neue Presse

„So kurz manches Gedicht auch sein mag, so tiefgründig ist die Welt, die Friedrich Hirschl darin ausbreitet: sensibel, pointiert, oft mit leiser Ironie. Dabei überraschen immer wieder seine Assoziationen.“
Edith Rabenstein, Passauer Neue Presse (Feuilleton)

„Friedrich Hirschl schafft ein wahres Kunststück: Mit moderner, anspruchsvoller Lyrik Bilder auferstehen zu lassen, Naturstimmungen nachzuzeichnen – und dabei überwiegend heitere Töne anzustimmen.“
Fritz Greiler, Passauer Woche

„Mit ‚Nachthaus‘ legt Friedrich Hirschl seinen neuen Band einfühlsamer Naturlyrik vor. Die in ‚Glut am Himmel‘ und ‚Herbstmusik‘ gezeigte Kunst hat Hirschl weiterentwickelt: kürzer, präziser und gleichzeitig vielschichtig – Dichtung als Ver-Dichtung im besten Sinn.“
Georg A. Thuringer, wasistlos bad füssing

„Friedrich Hirschl ist ein detailgenauer Beobachter, der nun wieder ein Gedicht-Bändchen mit klaren, durchsichtigen Bildern vorgelegt hat. Kein Wort zuviel und keines zu wenig. Starke Bilder, luftig-leicht, getragen von feinem Humor; hie und da tauchen auch schwarze Gedanken auf. Jahreszeiten, Wetter, Stimmungen werden harmonisch ins Bild gesetzt, mit Feingefühl verliest der Autor die wenigen Worte wie Früchte, inzwischen ein Meister der Knappheit geworden.“
Ines Kohl, Landshuter Zeitung

„Menschen durch den Spiegel der Natur zu betrachten und der Natur ihren verlorenen Zauber zurückzugeben ist die selbstgesetzte Aufgabe des Theologen und Philosophen Friedrich Hirschl. Und er schafft das in ganz kleinen, ganz überraschenden Gedichten, oft bloß vier Zeilen lang, und völlig in den Bann schlagend.“
Rottaler Anzeiger

„Beeinflusst, geprägt oder lediglich begleitet von lyrischen Großmeistern wie Georg Trakl, Reiner Kunze, Sarah Kirsch oder Johannes Bobrowski zeigen […] seine Texte als Leitmotive immer wieder die Natur als Schöpfung und die Forderung nach Respekt vor dem Leben. Dabei offenbart sich Friedrich Hirschl als feinfühliger, akribischer Beobachter von Details, der darum ringt, in größtmöglicher Verknappung der Sprache und unter Verwendung ausdrucksstarker Bilder seinen Entdeckungen pointierten Ausdruck zu verleihen. Getragen von einer letztlich optimistischen Weltsicht bedient sich hierbei der Autor eines feinen Humors […]“
Roland Feucht, Passauer Neue Presse

„Seine Gedichte sind leicht und schwerelos, märchenhaft und geheimnisvoll, fast mystisch. Sie reichen die Schätze der Natur an die Menschen weiter, wirken wie Balsam für die Seele.“
Theresia Wildfeuer, Passauer Neue Presse

„Seiner Lyrik liegt eine eigene Klaviatur zugrunde. Friedrich Hirschl versteht es, sie zu spielen.“
Bea Lederer, Passauer Neue Presse

„Der Passauer Lyriker legt mit ‚Herbstmusik‘ sein bislang reifstes Werk vor. Längst ist kein Schnörkel mehr zuviel im Spiel, die Verse kommen reduziert auf den Kern daher. Er lässt den Leser teilhaben an seiner literarischen Sinnsuche, an seinem Gang durch die Natur und zu sich selbst.“
„Wenn ein Buch ein Garten wäre, den man in der Tasche trägt, dann wären die Früchte, die aus ‚Herbstmusik‘ wachsen, Nahrung für Leib und Seele.“
Stefan Rammer, Passauer Pegasus

„Anders als jene überkommene Naturlyrik, die mit dramatischem Gestus oder tiefwühlender Empfindelei Ehrfurcht und Gefühl erzwingen möchte – und dieses Ziel bei den meisten Lesern der Gegenwart verfehlt – führt die Dichtung Friedrich Hirschls heiter, friedlich und ohne Pathos zu einer durchaus vielschichtigen Wahrnehmung: wie die Natur sich im Menschen abbildet, so bildet der Mensch in der Natur sich ab.“
Georg A. Thuringer, wasistlos bad füssing

„Im quasi unverfänglichen Kontext einer vordergründig naiven Naturlyrik werden dem Leser eigene Befindlichkeiten gespiegelt. Das macht die Gedichte Hirschls so unheimlich vertraut, so seltsam anheimelnd.“
Georg A. Thuringer, Passauer Neue Presse/Rottaler Zeitung

„Seine Gedichte schweben im schwerelosen Raum zwischen dem Sinnlichen, dem Märchenhaften und dem Mystischen. Sinnliche Wahrnehmung, verknappt auf meist spielerisch anmutende Sprachbilder. Eine märchenhafte oder ‚Fabel‘-hafte Personifizierung und Belebung der wahrgenommenen Welt, bis hin zum Ansatz einer mystischen Verschmelzung zwischen dem lyrischen Ich und der poetisch betrachteten Natur.“
Chamer Zeitung

„Seine Gedichte handeln vom Naheliegenden, vom sinnlich jederzeit Nachvollziehbaren. Also beispielsweise
von den Jahreszeiten, von ‚Hundstagen‘ und Regennächten, von der Stadt am Fluss, in der er lebt. Manch-
mal geht der Blick nach oben, und manchmal beweist er auch Sinn für feinen Humor [...].“

Bernhard Setzwein, Bayerische Staatszeitung

„Mit Friedrich Hirschl kann der Leser Naturphänomene betrachten wie Darbietungen auf einer Bühne, kann sich daran erfreuen oder versuchen, die Geheimnisse ihrer Choreographie zu ergründen – gleichzeitig wird er gewahr, daß er selbst mit auf der Bühne steht.“
Georg A. Thuringer, wasistlos bad füssing

„Wunderbare Dinge verdanken wir Menschen der Natur. Farbenkräftige und zugleich sensible Poesie gehört dazu. Uns solche Poesie im Gedicht nahezubringen, bedarf es genuiner Lyriker. Friedrich Hirschl ist einer von ihnen.“
Rupert Schützbach, Die Oberpfalz

„Hirschl hat sich inspirieren lassen von der Natur in allen Jahreszeiten und in ihren vielen Farben, er hält sie fest in recht konkreten Bildern, die dicht am Ereignis bleiben, personifiziert sie häufig, nicht ohne Humor und gibt sich dramatischen Stimmungsbildern hin, die sich unversehens entladen.“
Ines Kohl, lichtung

„Man fühlt sich wohl beim Lesen seiner Gedichte. [...] Als ein Beispiel gut zugänglicher Lyrik durchaus breiter zu empfehlen.“
Georg Bergmeier, Buchprofile

„Geschliffene Miniaturen komponiert Hirschl, voll pointierter Beobachtungen, die er mit sparsamen Worten und ohne Interpunktion auf die weite Papierfläche setzt.“
Gerhard Dietel, Mittelbayerische Zeitung

„Hirschl versteht es meisterlich, die allseits gewärtigen Abläufe in der Natur mit immer neuen, faszinierenden Sprachbildern auf eine Ebene zu heben, die man zu Recht lyrisch nennen darf und die trotzdem für jedermann verständlich bleibt.“
Adalbert Pongratz, Schöner Bayerischer Wald

„Wenn Gedichte bewohnbare Räume wären, dann würde man sich wohlfühlen in diesem Wunderhaus von Friedrich Hirschl.“
Stefan Rammer, Passauer Neue Presse

„Hirschl kommt der Aufnahmefähigkeit des Hörers weit entgegen mit seinen kurzen Wortskizzen, die durch ihre dynamische Wortwahl schlummernde Bilder aufwecken und farbig ausbreiten.“
Bärbel Lüneberg, Frankenpost

„Hirschl ist ein Meister knapper Sprachbilder.“
Rosa Maria Bächer, Passauer Neue Presse

„Für Hirschl sind Jahreszeiten, Berge, Flüsse, Mond und Schatten keine leblosen Dinge, sondern lebendige Wesen, die zu uns in ihrer eigenen Sprache reden [...].“
Ernst R. Hauschka, Die Oberpfalz

„Friedrich Hirschl bekennt sich zu dieser Welt, weiß um die Verletzungen. Seine dichterischen Aussagen
sind ikonographische Appelle, um dem Drohenden Einhalt zu bieten. Kräftig expressiv sind daher seine
Worte. Sie sprengen die herkömmliche Form der Poetik.“

Horst Sauer, Der Bayerwald-Bote

„Friedrich Hirschl ist weit entfernt von den Wirrungen, nur dem Schein des Augenblicks zu huldigen. Er läßt sich nicht vom funkelnden Glanz der Oberflächlichkeit verführen, sondern greift mit seiner Dichtung in die Tiefe des Schöpferischen.“
Horst Sauer, Der Bayerwald-Bote

„Die Sprache seiner Gedanken ist ausgefeilt. Manchmal wirken die Sätze wie pastellzarte impressionistische Aquarelle, ein andermal wiederum wie kräftig aufgetragene bunte expressionistische Ölmalereien [...].“
Horst Sauer, Der Bayerwald-Bote

„Seine Lyrik versucht den Weg der sanften Revolution: Augen und Blicke können Liebe und Glück selbst in den grauen Alltag transferieren.“
Der Bayerwald-Bote


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