„Dem ohnehin selten gewordenen satirischen Epigramm verleiht Schützbach durch Plastizität, Sprachgewandtheit und Ironie eine neue Dimension.“
Dietz-Rüdiger Moser, Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
„Seit Erich Kästner hat kein deutscher Lyriker mehr so prosaische und doch poetische Aussagen mit hintergründigem Humor gemacht.“
Wilhelm Bortenschlager, Deutsche Literaturgeschichte
„‚WeltAnschauung‘ bietet in jeder Hinsicht überraschende Ein-Sichten und außergewöhnliche Ein-Blicke
in unsere ureigensten Verrichtungen und Verpflichtungen. [...] Übertragenes wörtlich nehmen, Vergleiche kombinieren, Gegensätzliches gleichsetzen, so einfach können überraschende Ein-Sichten und außergewöhnliche Ein-Blicke entstehen, wenn man eine Menge Gespür dafür hat, und man spürt, dass Rupert Schützbach das hat.“
Joachim Linke, Lichtung 3 / 2005
„Einmal mehr erweist sich der beinah vier Jahrzehnte literarisch Schaffende als ein Meister des ebenso
knappen wie treffsicheren Ausdrucks in exzellenter Sprache. Und obendrein verfügt er über eine
ausgeprägte Ader für feinen Humor. Diese beglückende Kombination, die nur wenigen dieser Zunft in
dieser Qualität gegeben ist und die vor allem auch auf ausgesprochen fundierter Lebenserfahrung basiert, befähigt Rupert Schützbach zu seinen lebensklugen philosophischen Kurzbetrachtungen, an denen Leser dieser Spezies ihre helle Freude haben werden. Der Inhaber des Kulturellen Ehrenbriefes der Stadt Passau und das Mitglied u. a. des PEN-Clubs sowie der Humboldt-Gesellschaft hat seinen Lesern viel zu sagen ... Originelles und Liebenswürdiges, Entwaffnendes und Gescheites.“
Schöner Bayerischer Wald 3 / 2005 über ‚WeltAnschauung‘
„Es sind vorzügliche heitere, ernste kritische, nachdenkliche und wahre, sprachlich virtuos formulierte Reflexionen über Gott und seine Welt. Über Qualität lässt sich streiten – aber nicht bei diesem Autor. [...] Ein Buch, das viele Bücher ersetzt.“
Ernst R. Hauschka, Öffentliche Bibliotheken in Bayern 2 / 2005 über ‚WeltAnschauung‘
„Der Passauer Aphoristiker zählt zur allerersten Garde dieses Genres. Wer zufällig gerade in Baden-Württemberg weilt, dem kann es schon passieren, dass Politiker wie Ministerin Annette Schavan sich in seinem Zitaten-Fundus bedienen. Hiesige Politiker tun es ohnehin schon seit Jahren, brauchen sie wieder einmal eine treffende Einleitung oder ein schmückendes Bild für ihre Reden. [...] Im Dschungel der unendlich variierbaren Sprache hat er ein scharfes Messer, mit dem er sich zielsicher einen Weg bahnt zu Aphorismen, die aus dem Leben gegriffen dasselbe pointiert beschreiben.“
Passauer Neue Presse 13.11.2004
„Er ist ein Wortesammler, ein Silbenbastler, ein Literat, der die Sprache veredelt, wo er sie findet. Und er findet sie allerorten. Und oft springt er sehr zum Leidwesen seiner Frau Klara auch nachts aus den Federn, um zur Feder zu greifen. Die Rede ist von Rupert Schützbach, einem wirklich unermüdlichen Poeten aus Passau, dessen Passion Aphorismen und Epigramme sind, der in diesem Bereich auch zu den Großen der deutschen Literatur zählt.“
Stefan Rammer in der Passauer Neuen Presse, 4.12.1998
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