Vom Alten Testament bis zum Karikaturenstreit
Lässt sich das Göttliche bildlich darstellen? Werden Bilder überhaupt der Macht, Würde, Unbegreifbarkeit Gottes gerecht? Sind Bilder Gottes schädlich? Oder helfen sie den Menschen dabei, sich auf das Andere, Spirituelle, Transzendente erfolgreich einzulassen? Die Aktualität dieser Fragen macht es mehr denn je erforderlich, sich mit den verschiedenen, oft kontroversen und mehrfach modifizierten Positionen zum Bild Gottes in Judentum, Christentum und Islam auseinanderzusetzen und ihre Folgen zu ergründen. Die Publikation versammelt Beiträge von Kunst- und Bildhistorikern sowie Theologen und Religionswissenschaftlern, die sich mit wesentlichen Aspekten der Theorie und Geschichte der Darstellung und Darstellbarkeit Gottes auseinandersetzen und an ausgewählten Beispielen die Ausprägung von visuellen Konventionen und Erzählformen von der biblischen Zeit bis in die Gegenwart verfolgen.
Nach einer Vorstellung des Projekts durch die Herausgeber wird stellvertretend für die beteiligten Autoren Prof. Dr. Reinhold Zwick (Universität Münster) den Vortrag „Jenseits des Bildverbots: Materialisierung des Gottesbildes im Film“ halten.
Im Anschluss kleiner Empfang.
Eintritt frei
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